Konfirmationsjubiläum in Burgbrohl: Ein Fest des Glaubens und der Gemeinschaft | Aktuelle Nachrichten und Informationen

Acht Jubilare feierten in der Apostelkirche Burgbrohl ihre Konfirmationsjubiläen mit einem festlichen Gottesdienst und gemeinsamer Erinnerung.

Konfirmationsjubiläum in Burgbrohl: Ein Fest des Glaubens und der Gemeinschaft

„Der Herr ist mein Licht und mein Heil, vor wem sollte ich mich fürchten? Der Herr ist meines Lebens Kraft, vor wem sollte mir grauen?“

Acht Jubilare feierten am 13. September in der Apostelkirche in Burgbrohl mit der Gemeinde einen Festgottesdienst zur Erinnerung an den Tag ihrer Einsegnung. Unterschiedliche Jubiläumsjahrgänge waren dem Aufruf im Gemeindebrief gefolgt und hatten sich angemeldet.

Zwei Gemeindeglieder feierten die Goldene Konfirmation (50 Jahre),

ein Gemeindeglied feierte die Diamantene Konfirmation (60 Jahre),

jeweils drei Gemeindeglieder die Eiserne Konfirmation (65 Jahre)

und zwei die Gnadenkonfirmation (70 Jahre).

Bei einem Vorbereitungstreffen im August konnten die Jubilare, die in unterschiedlichen Gemeinden konfirmiert worden waren, einander kennenlernen, über die damalige Konfirmandenzeit Erinnerungen austauschen, so zum Beispiel über die Art und Weise der „Prüfung", den Gottesdienst, die Feier in der Familie und die damals erhaltenen Geschenke, die auch etwas von der Mode und dem Zeitgeist widerspiegelten. Gemeinsam mit Pfarrer Horst Küllmer bereiteten die Jubilare den Rahmen für den Jubiläumsgottesdienst vor, indem sie die Lieder und den Psalm aussuchten.

Seiner Predigt legte Pfarrer Küllmer den ersten Vers aus Psalm 27 zugrunde und erinnerte einerseits an das Versprechen Gottes bei der Konfirmation, bei den Jugendlichen zu sein, und andererseits an das Versprechen, das die Jugendlichen damals gaben, auf Gott und seine Hilfe zu vertrauen. Zur Erinnerung an den jetzigen Jubiläumstag überreichte Pfarrer KüIImer den Jubilaren eine Urkunde mit dem jeweiligen Konfirmationsspruch und sprach ihnen erneut den Segen zu. Außerdem erhielten die Jubilare jeweils ein Präsent als Erinnerung an diesen Tag.

Als Mitglied des Presbyteriums richtete Cornelia Keiner ein Grußwort an die Jubilare, in dem sie ihnen dafür dankte, dass sie den Festtag zusammen mit anderen in der Gemeinde begehen. Sie zeigten damit, dass Glaube für sie immer noch - oder vielleicht auch wieder neu - von Bedeutung sei und dass lebendiger Glaube nicht nur Privatsache sei, sondern einen Platz in der Öffentlichkeit habe. So könne das Vertrauen in die erfahrene Begleitung und Zuwendung Gottes von Generation zu Generation weitergegeben werden. Zusammen mit der Gottesdienstgemeinde feierten die Jubilare das Abendmahl.

Im Anschluss an den Gottesdienst konnten bei Kaffee und Kuchen im Gemeindesaal noch manche Erinnerungen auch mit anderen Gemeindegliedern ausgetauscht werden.

[Pressemitteilung der Evangelischen Kirchengemeinde Bad Breisig]